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2. High Level Experts Programme Ukraine erfolgreich abgeschlossen

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Die Teilnehmenden des 2. High Level Experts Programme Ukraine

„Alles super gut!“, so das Fazit nach drei als eindeutig zu kurz empfundenen Wochen Trainingsprogramms 20 junger ukrainischer Führungskräfte aus verschiedensten Tätigkeitbereichen wie Diplomatie, Rechtswissenschaft, Militär oder Wirtschaft.

So divers wie das faszinierende Spektrum der beruflichen Hintergünde der 20 „high level experts“ war auch die thematisch sehr facettenreiche Zusammenstellung des diesjährigen Ukraine-Programms: So ermöglichte der dreiwöchige Aufenthalt den Ukrainern nicht nur erste Einblicke in die Tätigkeiten und Aufgabenbereiche des Auswärtigen Amtes, sondern darüber hinaus durch ein breitgefächertes Seminarprogramm, Raum für rege Diskussionen zu verschiedensten Themengebieten wie den bilateralen Beziehungen zur Ukraine sowie Europäischer Sicherheits-, Migrations-,- Umwelt-, oder Wirtschaftspolitik.

Hierbei sollten unsere ukrainischen Gästen nicht nur in den für sie relevanten Themenbereichen neue Erkenntnisse erlangen, sondern bewusst auch an aktuelle deutsche Besorgnisse und Erwartungen an die zukünftige Entwicklung der Ukraine herangeführt werden. Dies mit dem Anliegen, das Potential der Ukraine aufzuzeigen, künftig ein starker und demokratischer Partner im gemeinsamen Haus Europa zu werden.

Hierzu wurde das Seminarprogramm nicht nur durch indivuelle Hospitationen in den für die Teilnehmer relevanten Fachbereichen im Auswärtigen Amt ergänzt, sondern auch durch Exkursionen in die Welt deutscher Politik durch den Besuch des Bundestages samt eines auf die Teilnehmer zugeschnittenenen Informationsgesprächs mit Bundestagsabgeordneten. Hinzu kamen interaktive Übungsteile wie etwa public speaking in der Akademie Tegel oder Konfliktmanagement und Mediationstraining.

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Kurze Verschnaufpause bei der Stadtführung durch Frankfurt am Main

Auch der Kontakt mit der kulturellen Landschaft Deutschlands sollte in dem intensiven Trainingsprogramms der jungen Führungskräfte nicht zu kurz kommen: Sei es durch niveauadäquate Deutschkurse, die den Teilnehmern erste oder erweiterte Fremdsprachenkenntnisse vermittelten, sei es durch kulturelle Programmhighlights wie der Besuch des Potsdamer Schlossparks oder der historischen Elbestadt Dresden.

Ziel unserer Reisen war es, den jungen Ukrainern mit zwei Studienreisen in die Mainmetropole Frankfurt sowie in die von starkem industriellen Wandel geprägte Region Dresden/Zwickau Eindrücke über das Entwicklungspotenzial deutscher Städte und Regionen zu verschaffen: Reflexionspotential und Anregung zu offener Diskussion bot in dieser Hinsicht insbesondere das Informationsgespräch mit der Oberbürgermeisterin Zwickaus, einer Stadt im Umbruch und Aufbau, sowie die anschließende Werksführung im Herzstück sächsischer Automobilindustrie: Die so faszinierende Volkswagen-Produktion Mosel, die für die ukrainischen Teilnehmer als Beispiel deutscher Leistungsfähigkeit in Hochtechnologie als eines der Programmhighlights empfunden wurde und wie die gesamten drei Trainingswochen sicherlich noch lange in positiver Erinnerung aller Lehrgangsbeteiligten bleiben wird.


 
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