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„Warum bekommen die Deutschen so wenig Kinder?“

idp4berlinbrandenburg
Die 1. Exkursion des IDP 4
Mit der Eröffnung des 4. International Diplomats Programme durch Staatsekretärin Dr. Emily Haber im Auswärtigen Amt ist das Programm für die Diplomaten aus dem Nahen und Mittleren Osten, Nordafrika und Asien im März gestartet. Die ersten Veranstaltungen führten die Gruppe nach Berlin, Nürnberg und München. Dort standen u.a. Gespräche mit Vertretern des Bundestags, des Oberlandesgerichts und der BMW Group auf dem Programm. Bei der Bundesagentur für Arbeit standen der Fachkräftemangel sowie der Bevölkerungsrückgang in Deutschland im Mittelpunkt der Diskussionen.
Die Festrede anlässlich der feierlichen Eröffnung des 4. International Diplomats Programme hielt Prof. Henrik Enderlein von der Hertie School of Governance. Mit seinem Vortrag über die Eurokrise sprach er ein Thema an, dass die jungen Diplomatinnen und Diplomaten im kommenden Jahr noch intensiv beschäftigen wird.

Das berufsbegleitende Programm findet an ein bis zwei Tagen im Monat statt, abwechselnd in Berlin und den Bundesländern. Der erste Programmtag am 15. März diente einer vertieften Auseinandersetzung mit dem „Dienstort Berlin“. Das politische Berlin lernten die Diplomaten aus zwei Perspektiven kennen: im Gespräch mit Bundestagsabgeordneten einerseits und mit dem Chefredakteur des „Tagesspiegel andererseits. Am Beispiel des Technologiepark Adlershof setzte sich die Gruppe am Nachmittag mit dem Strukturwandel in der Hauptstadt auseinander. Im Gespräch mit dem Vorstand der BMW Stiftung Herbert Quandt (Förderer des International Diplomats Programme) erfuhren die Diplomaten mehr über die Stiftungslandschaft in Deutschland.

Die erste Exkursion führte das International Diplomats Programme nach Bayern. Dort trafen die jungen Diplomatinnen und Diplomaten zunächst in Nürnberg mit Vertretern der Bundesagentur für Arbeit zusammen. Im Mittelpunkt des Gespräches standen das duale Ausbildungssystem Deutschlands sowie die Zukunft des deutschen Arbeitsmarktes. Diskutiert wurde außerdem die Wirksamkeit der Maßnahmen zu Förderung von Familien. Nach einem Besuch bei der Bundesagentur für Migration und Flüchtlinge besuchten die Diplomaten das Memorium Nürnberger Prozesse.

Über die praktische Umsetzung des dualen Ausbildungssystems konnte sich die Gruppe bei einem Besuch bei der Bildungsakademie der BMW Group informieren. Azubis verschiedener Jahrgänge beschrieben und zeigten den Diplomaten die Projekte, an denen sie gerade arbeiten. Von deren technischen Fähigkeiten beeindruckt, kamen die Diplomaten schnell ins Gespräch mit den jungen Nachwuchskräften von BMW und stellten Fragen u.a. nach der Konkurrenz im Auswahlverfahren, der Frauenquote und der Qualität der Ausbildung im Vergleich zu anderen Werken. Es folgten Termine beim Max-Planck-Institut für Steuerrecht und öffentliche Finanzen sowie dem Goethe-Institut. Generalsekretär Johannes Ebert stand – als ehemaliger Regionalleiter in Kairo – offen Rede und Antwort zu den Auswirkungen des arabischen Frühlings auf die Arbeit der Goethe Institute in der Region.

Das International Diplomats Programme ist eine Initiative des Auswärtigen Amts und der BMW Stiftung Herbert Quandt, die mit Unterstützung der DGAP durchgeführt wird. Jährlich werden 12 jüngere Diplomaten aus dem Nahen und Mittleren Osten, Nordafrika, Süd-, Ost- und Südostasien eingeladen, Deutschland in dem 1-jährigen englischsprachigen Programm aus vielfältigen Perspektiven zu erleben. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Senta Höfer, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , 030 1817-4838 oder Frau Sarah Hasselbarth, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , 030 1817-1086.

 
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